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Beate Uhse stellt Insolvenzantrag PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 15. Dezember 2017 um 16:44 Uhr

 

 

 

Die Kunden sind ins Internet verschwunden, und dort ist die Konkurrenz hart: Das Flensburger Erotik-Unternehmen Beate Uhse (BU) ist pleite. Die Aktiengesellschaft, seit 1999 an der Börse, habe Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, teilte BU am Freitag mit. Vorstandschef Michael Specht betonte, er wolle das Unternehmen in Eigenverwaltung sanieren und fortführen. Er ist erst seit April an Bord.

Jahrzehnte versorgte das Unternehmen aus Flensburg die Bundesbürger per Versandhandel mit Sexfilmen, Dessous und Sexspielzeug, die Läden in Deutschlands Innenstädten waren Publikumsmagneten. Mittlerweile ist der Katalogversand eingestellt, die Zahl der Filialen auf 43 geschrumpft. Online macht Beate Uhse mittlerweile mehr als ein Drittel des Umsatzes. Er betrug nach einer letzten "Zwischenmitteilung im zweiten Halbjahr 2016" insgesamt rund 100 Millionen Euro jährlich.

 

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