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Trajanstatue in Bukarest ruft Spott hervor PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 21:25 Uhr

 

Kaiserfigur mit Wölfin oder nackter Betrunkener mit streunendem Hund? In Rumäniens Hauptstadt Bukarest sorgt die kürzlich enthüllte Bronzestatue des nackten römischen Kaisers Trajan mit einer Wölfin im Arm für ironische und spöttische Kommentare von Passanten und Internet-Nutzern. Das Kunstwerk des Bildhauers Vasile Gorduz (1931-2008), das vor dem Nationalen Historischen Museum aufgestellt wurde, soll die doppelte Abstammung der Rumänen darstellen, die sich von den Römern und von den Dakern herleiten.

Nicht nur, weil die männliche Figur der Statue nackt ist, sorgt diese für Aufsehen. Auch die seltsame Haltung und der steif abstehende Schal der Wölfin, der an die Standarte der Daker erinnern soll, ruft Verwunderung hervor. "Ich habe noch nie so etwas Groteskes gesehen. Ein Wolf mit einem Pitbull-Kopf, einem Eidechsen-Schwanz und einem Tumor auf dem Kopf, getragen von einem Kerl, der sich für seine Nacktheit schämt", sagte eine Passantin.

Im Internet wird das Kunstwerk sogar mit der Figur des Zenturios "Biggus Dickus" aus der US-Kino-Komödie "Leben des Brian" verglichen. Auf einer humoristischen Internetseite wird die Statue als "erstes Denkmal für Rumäniens streunende Hunde" bezeichnet.

 

Der Museumsdirektor Ernest Oberlander Tarnoveanu sieht die Plastik ebenfalls kritisch. "Ich bin weder prüde noch konservativ, aber diese Statue hätte wegen ihres zweifelhaften künstlerischen Werts niemals hier aufgestellt werden dürfen", sagte Tarnoveanu. Seinen Angaben zufolge machten Mitglieder der Stadtverwaltung Druck, damit die Statue aufgestellt werde. "Ich glaube, sie werden sich jetzt bewusst, dass das ein Fehler war."

AFP, foto-companero70