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Australischer Unternehmer soll virtuelle Währung Bitcoin entwickelt haben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 09. Dezember 2015 um 16:43 Uhr

 

Das Rätsel um den bisher unbekannten Erfinder der virtuellen Währung Bitcoin ist vielleicht gelöst: Als einen der möglichen Urheber enttarnten die beiden auf die Technologiebranche spezialisierten Internetportale "Wired" und "Gizmodo" den australischen Unternehmer Craig Steven Wright. "Gizmodo" berichtete unter Berufung auf zugespielte E-Mails und andere Unterlagen, Wright habe die Währung mit dem im Jahr 2013 verstorbenen US-Computerexperten Dave Kleiman entwickelt. In mehreren Dokumenten behaupte Wright über Jahre, Satoshi Nakamoto zu sein.

Seit Jahren suchen Medien den oder die Urheber der Software, mit der 2009 Bitcoin geschaffen wurde. Bisher war als Pseudonym nur der japanisch klingende Name Satoshi Nakamoto bekannt. Doch wer sich dahinter verbirgt, konnte bisher niemand klären. Der oder die Urheber kommunizierten nur über das Internet.

"Die Zeichen deuten auf Craig Steven Wright", berichtete "Wired". Er sei bei der Suche nach Nakamoto nie öffentlich als Kandidat gehandelt worden, doch er entspreche dem Profil des Erfinders "in nahezu jedem Detail". Dennoch könne weiter nicht mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass das Mysterium gelöst sei, berichtete "Wired". Zwei Möglichkeiten seien am wahrscheinlichsten: Entweder Wright habe Bitcoin erfunden oder er habe sehr ernsthaft versucht, es glauben zu machen.

 

 

Die australische Polizei durchsuchte am Mittwoch in Sydney ein Haus, das einem Bericht zufolge Wright gehören soll. Die australische Ausgabe des "Guardian" berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, Ermittler hätten Schränke und die Garage durchsucht. Die Polizei bestätigte eine Hausdurchsuchung wegen einer Steuersache, äußerte sich jedoch nicht dazu, ob das Haus Wright gehört. Der Fall stehe jedoch nicht in Zusammenhang mit jüngsten Medienberichten zur Digitalwährung Bitcoin, erklärte die Polizei. Die australische Steuerbehörde äußerte sich nicht.

Die virtuelle Währung Bitcoin war 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden - als eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet - der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark. Der Ruf der Währung erlitt in den vergangenen Jahren häufig Kratzer - unter anderem nachdem herauskam, dass Drogen auf dem illegalen Online-Handelsplatz Silk Road über Transaktionen mit Bitcoin verkauft wurden. afp