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Mehr als 70 Verletzte durch Blitzeinschläge bei "Rock am Ring" PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 04. Juni 2016 um 22:35 Uhr

 

 

 

 

Bei einem schweren Gewitter sind beim Musikfestival "Rock am Ring" in Rheinland-Pfalz mehr als 70 Menschen verletzt worden. Am Freitagabend schlug auf dem Gelände in Mendig mehrfach der Blitz ein, am Samstag drohten neue Unwetter. Nach Polizeiangaben wurde das Festival unterbrochen, über eine Fortsetzung werde stündlich neu entschieden.

Insgesamt mussten 71 Festivalbesucher nach den Blitzeinschlägen mit Verletzungen in umliegende

 

 

Krankenhäuser gebracht werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Großteil davon sei im Laufe des Samstags wieder entlassen worden. Acht Menschen seien schwer verletzt worden. Einer der schwerverletzten Festivalbesucher, der am Freitagabend reanimiert werden musste, lag den Angaben zufolge auf der Intensivstation. Eine zwischenzeitlich kursierende Zahl von bis zu 82 Verletzen sei wegen Doppelerfassungen nicht korrekt.

Die heftigen Regenfälle ließen viele Zelte zusammenbrechen, das Gelände versank im Schlamm. Am Freitagabend wurden die Live-Auftritte wegen des Unwetters für rund eineinhalb Stunden unterbrochen. Am Samstagnachmittag mussten die rund 90.000 Musikfans erneut bangen, ob das Festivalprogramm weitergeht.

 

 

 

Nach Angaben der Polizei wurden die Besucher angewiesen, sich zu ihren Autos und Zelten zu begeben, da erneut eine Gewitterfront heraufziehe. Eine Sprecherin der Veranstalter sagte, dass noch keine Entscheidung über eine Fortsetzung gefallen sei.

Auch in anderen Teilen Deutschlands sorgten Unwetter für Chaos. Im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd löste ein Erdrutsch einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Nach Polizeiangaben mussten 23 Menschen in Sicherheit gebracht werden, als ein Hang nach heftigen Regenfällen ins Rutschen geraten war. Insgesamt seien sechs Häuser gefährdet gewesen.

Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, die Betroffenen kamen bei Verwandten unter. Nach einer Untersuchung durch Geologen entschieden die Behörden am Samstagnachmittag, dass keine akute Gefährdung mehr bestehe. Die Bewohner konnten daraufhin in ihre Häuser zurückkehren.

Auch über Köln ging in der Nacht zum Samstag ein schweres Unwetter nieder. Die Feuerwehr pumpte eine Reihe vollgelaufener Keller leer. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte in der Domstadt nach Angaben eines Sprechers 179 Mal ausrücken.

In der Nähe von Pforzheim wurde die Autobahn 8 von Starkregen auf einer Länge von rund zwei Metern unterspült. Eine Spur musste nach Polizeiangaben am Freitagabend gesperrt werden. Am Samstag konnte der Schaden behoben und der Fahrstreifen wieder freigegeben werden.afp