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EU und Mexiko wollen schnell neues Handelsabkommen schließen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Februar 2017 um 18:30 Uhr

 

Angesichts des protektionistischen Kurses des neuen US-Präsidenten Donald Trump haben die EU und Mexiko eine Beschleunigung ihrer Handelsgespräche vereinbart. Beide Seiten hätten vor dem Sommer zwei zusätzliche Gesprächsrunden angesetzt, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Ziel seien "beschleunigte Verhandlungen über ein neues, überarbeitetes Freihandelsabkommen".

"Wir sind Zeugen eines besorgniserregenden Zuwachses von Protektionismus rund um die Welt", erklärten EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und Mexikos Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo. "Seite an Seite und als gleichgesinnte Partner müssen wir nun für die Idee einer globalen, offenen Zusammenarbeit aufstehen."

 

Mexiko und die EU haben bereits im Jahr 2000 ein Handelsabkommen geschlossen. 2015 verständigten sie sich dann darauf, dieses zu modernisieren und den heutigen Gegebenheiten anzupassen.

 

Trump will unter dem Slogan "America first" die Verlagerung von Produktionsstätten und Arbeitsplätzen ins benachbarte Mexiko künftig verhindern. Um Einwanderer aus Mexiko zu stoppen, will er zudem eine Mauer entlang der Grenze beider Staaten bauen, für die das Nachbarland zahlen soll - notfalls über Strafzölle.

 

 

Mexiko wolle vor diesem Hintergrund zeigen, "dass es Vereinbarungen mit anderen Partnern erzielen kann", sagte ein für Lateinamerika zuständiger EU-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP. Für die EU ist ihrerseits unklar, ob es jemals noch zu dem seit Jahren mit Washington verhandelten Freihandelsabkommen TTIP kommen wird. Trumps Berater Peter Navarro hatte das Vorhaben am Dienstag in der "Financial Times" als "tot" bezeichnet.

Die zusätzlichen Gesprächsrunden zwischen EU und Mexiko sollen laut Kommission vom 3. bis 7. April sowie vom 26. bis zum 29. Juni stattfinden. Malmström und Guajardo vereinbarten demnach darüber hinaus, sich zwischen beiden Runden in Mexiko-Stadt zu treffen. afp