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Verjüngungskur für berühmte britische Telefonzellen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 19:36 Uhr

 

Großbritanniens berühmte rote Telefonzellen erleben eine Verjüngungskur. Heute wurde in der Tottenham Court Road, an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen im Zentrum Londons, ein neuer Prototyp eingeweiht. Die Telefonkabine wurde grün angestrichen und mit einem Solarmodul versehen. Im Innern befindet sich kein Telefonhörer mehr, dafür vier Steckdosen zum kostenlosen Aufladen von Handys oder Tablets. Eine zweite Solarbox soll im Januar folgen, weitere in den folgenden Monaten.

 

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Mobilheime für 50 Familien im Gazastreifen gespendet PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 14. September 2014 um 16:31 Uhr

 

Fünfzig palästinensische Familien haben am Wochenende im Gazastreifen ihre erste Nacht in gespendeten Mobilheimen verbracht. Die aus zwei Zimmern, Küche und Bad bestehenden Fertighäuser, eine Schenkung einer Stiftung in den Vereinigten Arabischen Emiraten, waren auf Lastwagen nach Chan Junis im Süden des Küstengebiets, gebracht worden. Im Ortsteil Chusaa, der direkt an Israel grenzt und im siebenwöchigen Gaza-Konflikt besonders stark zerstört wurde, sollen mit Unterstützung der Stiftung insgesamt hundert Mobilheime aufgestellt werden. Rund fünfhundert Familien hatten dort ihre Wohnungen verloren.

Insgesamt wurden nach Angaben des palästinensischen Bauministeriums im Zuge des jüngsten Konflikts, der am 26. August durch eine von Ägypten vermittelte Waffenstillstandsvereinbarung vorerst endete, im Gazastreifen "9800 Wohnungen komplett zerstört und 8000 weitere so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar wurden".

In Schulen der UNO sind derzeit im Gazastreifen noch rund 65.000 Menschen untergebracht, die im jüngsten Krieg obdachlos wurden. Mehrere tausend weitere kamen bei Verwandten unter.

 

 

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Spanische Polizei nimmt acht mutmaßliche Islamisten fest PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Juni 2014 um 10:50 Uhr

 

Die spanische Polizei hat bei einer Razzia acht mutmaßliche Islamisten mit Verbindungen zu der Extremistengruppe Islamischer Staat im Irak und in der Levante (Isil) festgenommen. Wie das Innenministerium in Madrid mitteilte, wurde die Gruppe von einem früheren Häftling des US-Gefangenenlagers Guantanamo angeführt. Sie soll demnach Kämpfer für die Dschihadisten-Gruppe Isil angeworben haben, um im Irak und im syrischen Bürgerkrieg zu kämpfen. Es habe zwölf Durchsuchungen gegeben, der Einsatz dauere weiter an.

Nach Angaben des Innenministeriums war der Anführer der Gruppe im Jahr 2001 in Afghanistan festgenommen und in dem umstrittenen US-Gefangenenlager auf Kuba inhaftiert worden, bevor er nach seiner Freilassung nach Spanien kam.

 

 

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Gletscher in Nepal seit 1980 um ein Viertel geschrumpft PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 23. Mai 2014 um 21:52 Uhr

 

Wegen der Klimaerwärmung ist die Fläche der Gletscher im nepalesischen Himalaya-Gebirge einer Studie zufolge binnen gut 30 Jahren um knapp ein Viertel zurückgegangen. Wie eine Untersuchung von in der Hauptstadt Kathmandu ansässigen Forschern ergab, schrumpfte sie in den Jahren 1977 bis 2010 um 24 Prozent. Der Hauptautor der von Norwegen finanzierten Studie, Samjwal Ratna Bajracharya, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Entwicklung stehe "eindeutig mit dem Klimawandel in Verbindung". Eisschmelze sei ein "deutlicher Indikator für steigende Temperaturen".

 

 

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Vietnamesische Kräfte finden keine Flugzeugtrümmer PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 13. März 2014 um 12:49 Uhr

 

Im Fall des spurlos verschwundenen Flugs MH370 von Malaysia Airlines haben sich Hinweise aus China auf mögliche Trümmerteile im Meer offenbar als falsche Spur herausgestellt. Die vietnamesische Luftfahrtbehörde teilte mit, sie habe umgehend zwei Flugzeuge zu der fraglichen Stelle entsandt, dort aber nichts gefunden.

 

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Indische Gläubige verwahren toten Guru in Gefriertruhe PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 13. März 2014 um 12:41 Uhr

 

Die Anhänger eines Ende Januar verstorbenen indischen Gurus halten ihr Idol seit fast sechs Wochen in einer Gefriertruhe kühl, weil sie mit seiner Rückkehr ins Leben rechnen. Die Behörden hatten Ashutosh Maharaj am 29. Januar für klinisch tot erklärt. Seither wachen seine Anhänger in einem Ashram im nordinischen Bundesstaat Punjab über seinen in einem Gefriergerät aufbewahrten Körper.

Ashram-Sprecher Swami Vishalanand betonte, der Guru sei nicht tot, sondern befinde sich in einem Zustand des "Samadhi", der höchsten Stufe der Meditation. Seine Anhänger warteten nun darauf, dass Maharaj seine Meditation beende, um wieder die Führung der Gläubigen zu übernehmen. "Maharaj sendet über meditierende Anhänger weiterhin Botschaften, dass wir seinen Körper bis zu seiner Rückkehr schützen sollen,", sagte der Sprecher.

 

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Fuchsfleisch-Skandal bei Wal-Mart in China PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 02. Januar 2014 um 17:49 Uhr

 

China wird von einem neuen Lebensmittelskandal erschüttert: Die US-Supermarktkette Wal-Mart rief Eselfleisch zurück, in dem nach Behördenangaben Fuchsfleisch gefunden wurde. Die Sache tue dem Konzern sehr leid, schreib der Leiter von Wal-Mart in China, Greg Foran, im Online-Netzwerk Sina Weibo. Alle Kunden, die das Eselfleisch-Produkt "Five Spice Donkey Meat" für 50 Yuan (sechs Euro) gekauft haben, sollen nach Angaben einer Sprecherin ihr Geld zurückbekommen.

Die Lebensmittelaufsicht der östlichen Provinz Shandong hatte zuvor mitgeteilt, dass in den Proben Fuchsfleisch gefunden worden sei. Wal-Mart versprach, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und alle kritischen Fleischprodukte freiwillig einem DNA-Test zu unterziehen. Außerdem will der Einzelhandelskonzern seine Lieferanten künftig besser überprüfen. Eselfleisch wird in China als Snack verzehrt, Fuchsfleisch steht dagegen nicht auf der Speisekarte.

 

 

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Dubai: Norwegerin nach Vergewaltigungsanzeige frei PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 23. Juli 2013 um 11:06 Uhr

Vier Monate nach ihrer Festnahme wegen einer Vergewaltigungsanzeige gegen ihren Chef ist eine Norwegerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten begnadigt worden. Sie habe ihren Reisepass zurückbekommen und werde das Land schnellstmöglich verlassen, sagte die 24-jährige Marte Dalelv in Dubai. Sie hatte ihren Chef im März wegen Vergewaltigung angezeigt, doch aus dem mutmaßlichen Opfer wurde eine Täterin: Wegen Sex außerhalb der Ehe drohten ihr plötzlich 16 Monate Haft.

"Ich bin sehr, sehr glücklich", sagte Dalelv lächelnd bei einer Pressekonferenz in einem norwegischen Kulturzentrum in Dubai, nachdem ihr während einer Anhörung ihre Begnadigung mitgeteilt worden war. Jetzt wolle sie den streng muslimischen Golfstaat "so schnell wie möglich" verlassen.

Nach ihrer Anzeige im März war Dalelv sofort festgenommen worden. Vier Tage später wurde sie auf Drängen norwegischer Diplomaten freigelassen. Seitdem lebte sie in dem norwegischen Kulturzentrum in Dubai und wartete auf das Urteil. Die Organisation Awaas sammelte mehr als 72.000 Unterschriften für ihre Freiheit.

Die Norwegerin hatte ihren Vorgesetzten wegen Vergewaltigung angezeigt. Ein Gericht in den Emiraten verurteilte sie jedoch am Mittwoch wegen sittenwidrigen Verhaltens in Form von außerehelichem Sex und Alkoholkonsum sowie wegen Meineids zu der international kritisierten Gefängnisstrafe. Ihr sudanesischer Chef wurde wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs und Alkoholkonsums zu 13 Monaten Haft verurteilt. Auch er sei nun begnadigt worden, teilte Dalelvs Anwalt Mahmud Asab mit.

Dalelv hatte Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Auch Norwegens Außenminister Espen Barth Eide reagierte ungehalten: "Es wirkt sehr befremdlich, wenn jemand eine Anzeige wegen Vergewaltigung einreicht und dann für etwas verurteilt wird, das in unserem Teil der Welt nicht einmal strafbar ist", sagte der Chefdiplomat. Eine Abberufung der norwegischen Botschafterin schloss das Außenministerium aber aus, um Dalelvs Lage nicht weiter zu erschweren. Nach ihrer Begnadigung twitterte Eide: "Marte wurde freigelassen! Danke an all diejenigen, die ihre Hilfe angeboten haben."

 

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Mallorca will den "Ballermann" abschaffen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 22. Juli 2013 um 15:24 Uhr

Mallorca will den "Ballermann" abschaffen: Der Vize-Bürgermeister von Palma de Mallorca, Alvaro Gijon, kündigte in der "Bild" einen radikalen Umbau der durch Alkoholexzesse bekannt gewordenen spanischen Partymeile um die Kult-Kneipe an. "In den nächsten fünf bis sechs Jahren werden wir das Erscheinungsbild an der Playa de Palma um 180 Grad drehen. Den Ballermann wird es in dieser Form nicht mehr geben", sagte der Tourismus-Dezernent dem Blatt.

 

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Festnahme bei London wegen Vierfachmord von Annecy PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Juni 2013 um 16:46 Uhr

Fast zehn Monate nach dem mysteriösen Vierfachmord von Annecy hat es eine erste Festnahme gegeben. Die britische Polizei teilte in London mit, dass ein 54-jähriger Mann in Surrey bei London festgenommen worden sei.

 

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