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Ab dem 1. Juli müssen Autofahrer in Frankreich ein Alkoholtestgerät mit sich führen. Sollten diese auch in Deutschland Pflicht werden?
 
Wirtschaft
Behördenmitarbeiter 24 Jahre nach Krankmeldung gekündigt PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 09. Januar 2015 um 00:56 Uhr

 

 

Nachdem er vor 24 Jahren eine Krankmeldung eingereicht hatte und danach nie wieder zum Dienst erschien, ist ein Behördenmitarbeiter in Indien endlich entlassen worden. Das Ministerium für Stadtentwicklung informierte über die Entlassung von A.K. Verma. Er hatte sich 1990 bei der zentralen Behörde für öffentliche Arbeiten krank gemeldet, wo er bereits seit zehn Jahren arbeitete.

Der Aufforderung seiner Vorgesetzten, wieder an die Arbeit zu gehen, widersetzte er sich. Danach dauerte es bis 2007, bis ein formelles Entlassungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Und erst jetzt ordnete Stadtentwicklungsminister M. Venkaiaj Naidu seine Entlassung an.

 

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In Türkei festgesetzte deutsche Journalisten wieder frei PDF Drucken E-Mail
Montag, den 13. Oktober 2014 um 12:31 Uhr

 

Drei am Wochenende in der Türkei festgenommene deutsche Fotojournalisten sind wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Im Laufe des Tages solle die Gruppe von der Staatsanwaltschaft der Kurdenhochburg Diyarbakir vernommen werden, teilte die türkische Sektion der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) mit.

 

 

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Bundeswehr will verstärkt Frauen gewinnen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 19:52 Uhr

 

 

Die Bundeswehr hat zum 1. Oktober eine Werbekampagne gestartet, die gezielt bei Frauen Interesse für einen Dienst in der Bundeswehr wecken soll. Mit dem Slogan "Ihr Leben ist bunt und abwechslungsreich. Ihr neuer Job ist es auch", würden zwei Soldatinnen und eine Beamtin für ihren Arbeitgeber werben, teilte die Bundeswehr in Köln mit. Die Aktion solle auf die "enorme Bandbreite an attraktiven Karrieremöglichkeiten" in den Streitkräften aufmerksam machen.

 

 

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Telefónica nunmehr größter Netzanbieter in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 19:40 Uhr

 

E-Plus gehört nun offiziell zum O2-Mutterkonzern Telefónica Deutschland. Die Übernahme sei erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Anwaltssozietät CMS Hasche Sigle mit. Telefónica Deutschland sei nun der Mobilfunkanbieter mit der größten Zahl an Kunden in Deutschland. Der deutsche Markt schrumpft damit von vier auf drei große Mobilnetzbetreiber - die anderen beiden sind die Deutsche Telekom und Vodafone.

 

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Greenpeace: Atommülltransport von Jülich in USA illegal PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. September 2014 um 18:40 Uhr

 

 

Ein möglicher Rücktransport abgebrannter Brennelemente aus dem Versuchsreaktor Jülich in die USA wäre nach Einschätzung von Greenpeace illegal. Die Umweltorganisation legte in Berlin ein Rechtsgutachten vor, das dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen nach Greenpeace-Angaben Pflichtverletzungen vorwirft.

Eine Verschickung der 152 Castor-Behälter vom Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich (FZJ) in die Atomfabrik Savannah River Site im US-Bundesstaat South Carolina würde demnach gegen das Verbot verstoßen, Atommüll aus kommerzieller Nutzung zur Wiederaufarbeitung ins Ausland zu bringen.

In den Jülicher Castor-Behältern lagern Brennelementekugeln des 1988 abgeschalteten Versuchsreaktors AVR. Das NRW-Wirtschaftsministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde hatte Anfang Juli die Räumung des Zwischenlagers angeordnet. Zur Begründung verwies das Ministerium auf eine Mitteilung des Bundesamts für Strahlenschutz, wonach Untersuchungen zur Erdbebensicherheit nicht abgeschlossen und Prognosen zum Abschluss des laufenden Genehmigungsverfahrens nicht möglich seien.

Das Forschungszentrum sowie Bund und Land NRW als dessen Gesellschafter prüfen derzeit mit dem US-Energieministerium, ob die Brennelemente aus dem Versuchsreaktor in die USA als Herkunftsland des Kernbrennstoffs zurücktransportiert werden sollen. Im April wurde eine gemeinsame Absichtserklärung zur Rücknahme der Brennelemente durch die USA unterzeichnet. Rechtlich wären solche Atommüll-Exporte nur zulässig, wenn es sich um Abfälle aus Forschungsreaktoren handelt.

Der AVR-Hochtemperaturreaktor sei aber "zur Stromproduktion betrieben worden", unterstrich Greenpeace bei der Vorstellung des Rechtsgutachtens. Es habe sich daher im Gegensatz zur Auffassung deutscher Stellen nicht um einen Forschungsreaktor gehandelt, dessen verwertbare Reststoffe an das Herkunftsland zurückgegeben werden können.

 

 

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Streik bei Air France bringt Flugverkehr durcheinander PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. September 2014 um 12:14 Uhr

 

 

Passagiere der französischen Fluggesellschaft Air France bekommen heute die Auswirkungen des angekündigten Pilotenstreiks zu spüren: Am Flughafen Roissy in Paris mussten Reisende an den Air-France-Schaltern auf eine mögliche Umbuchung warten, wie AFP-Journalisten berichteten. Jeder zweite Air-France-Flug fällt heute aus, auch in den nächsten Tagen dürfte der Flugverkehr wegen des Streiks gewaltig durcheinander geraten.

Ein gestresster Passagier hob in Roissy hervor, dass er "absolut eine Lösung" finden müsse, um noch heute nach München zu kommen. Dennoch zeigte er sich "solidarisch" mit den Piloten, die gegen Pläne der Fluggesellschaft streiken, ihr Billig-Angebot auszuweiten. Andere Flugreisende zeigten sich weniger verständnisvoll. "Ich komme nicht nach Hause, na schönen Dank", ärgerte sich Jean-Marc Ragot am Morgen, der von Nairobi kommend nach Lyon weiterreisen wollte.

Die Pilotengewerkschaft SNPL hat vom 15. bis 22. September zu einem Streik aufgerufen, zwei andere Gewerkschaften bis zum 18. September. Air France rechnet daher damit, dass fast die Hälfte aller Flüge ausfallen wird. Weil starke Behinderungen erwartet werden, hatte die Fluggesellschaft ihre Kunden aufgefordert, ihre Reisen zu verschieben, ihre Tickets zu ändern oder sich den Reisepreis zurückzahlen zu lassen. 65.000 Textnachrichten wurden deshalb an Air-France-Passagiere verschickt. Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass sich die Lage am Dienstag noch verschärft.

 

 

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Interpol nimmt Schmuckdieb in Zürich fest PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 13:25 Uhr

 

 

Interpol ist ein mutmaßlicher Schmuckdieb ins Netz gegangen, der auf der ganzen Welt mit einem simplen Trick Schmuck im Wert mehrerer Millionen Euro erbeutet haben soll. Der 46-jährige Chinese sei zusammen mit einem Komplizen bei einem weiteren Diebstahlversuch in Zürich festgenommen worden, teilte die internationale Polizeibehörde mit. Ein Angestellter habe den Verdächtigen auf einem Fahndungsfoto erkannt.

Er solle nun nach Bahrain ausgeliefert werden, wo ihm der Diebstahl eines Diamantrings im Wert von 1,5 Millionen Dollar (1,16 Millionen Euro) vorgeworfen werde, teilte Interpol mit Sitz im französischen Lyon weiter mit. Insgesamt soll der Mann in 14 Diebstähle oder versuchte Diebstähle in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Monaco, der Schweiz, Großbritannien, Malaysia und Bahrain verwickelt sein.

Seine Masche war laut Interpol immer dieselbe: er ließ sich mit einem Komplizen in den Geschäften wertvolle Schmuckstücke zeigen. Dann lenkte er die Verkäufer ab, um eines der Stücke einzustecken und abzuhauen.

 

 

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Steenkamps Vater glaubt Pistorius' Version nicht PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 13:20 Uhr

 

 

Nach der Verurteilung des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius hat der Vater der getöteten Reeva Steenkamp die Version des 27-Jährigen zum Ablauf der Todesnacht in Frage gestellt. "Da fehlt noch immer etwas", sagte Barry Steenkamp dem britischen Sender ITV News. Zu der gesamten Geschichte, die schließlich dazu geführt habe, dass seine Tochter von Pistorius erschossen worden sei, gehöre "noch mehr", sagte der Vater.

 

Reevas Mutter June sagte dem Sender, nachdem Pistorius vom Vorwurf des Mordes und des Totschlags seiner Freundin entlastet worden sei, sei die Familie "geschockt" und "enttäuscht" gewesen. Es zerreiße ihr das Herz, denn alles, was sie wolle, sei "die Wahrheit", sagte sie. Pistorius hatte seine Freundin im Februar 2013 durch die geschlossene Toilettentür erschossen, weil er sie nach eigener Darstellung für einen Einbrecher hielt. Die Richterin Thokozile Masipa sprach ihn am Freitag der fahrlässigen Tötung schuldig.

 

 

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Neue Ermittlungen gegen suspendierten BER-Technikchef PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 17. Juni 2014 um 13:50 Uhr

 

 

Gegen den suspendierten Technikchef des geplanten Hauptstadtflughafens BER, Jochen Großmann, ist ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin bestätigte einen entsprechenden Bericht des Berliner "Tagesspiegel". "Nach einer anonymen Anzeige ermitteln wir wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen", sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer. Es gehe bei dem Vorwurf um mögliche Preisabsprachen bei Vergabeverfahren rund um die Entrauchungsanlagen im BER.

Im Mai waren erste Korruptionsvorwürfe gegen Großmann bekannt geworden. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft Neuruppin. "Hierbei geht es um Bestechlichkeit", sagte Schiermeyer.

 

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Airbus und Safran gründen Joint-Venture für Raketen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Juni 2014 um 12:18 Uhr

 

 

Die Luft- und Raumfahrtkonzerne Airbus Group und Safran wollen beim Bau der europäischen Weltraumrakete Ariane enger zusammenarbeiten und gründen dazu ein Gemeinschaftsunternehmen. Mit dem Joint-Venture sollten "Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit" erzielt werden, teilten beide Konzerne in Paris mit. Beide Konzerne sind bereits die wichtigsten Unternehmen beim Bau der Ariane-Raketen: Airbus Group stellt die Trägersysteme her, Safran die Antriebssysteme.

"Es geht darum, die Konkurrenzfähigkeit unseres Trägerraketengeschäfts langfristig zu sichern", erklärte Airbus-Group-Chef Tom Enders. "Das Ariane-Programm ist seit 30 Jahren ein enormer Erfolg. Doch um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können, brauchen wir wesentlich effizientere industrielle Strukturen."

 

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