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Ab dem 1. Juli müssen Autofahrer in Frankreich ein Alkoholtestgerät mit sich führen. Sollten diese auch in Deutschland Pflicht werden?
 
Wirtschaft
Greenpeace: Atommülltransport von Jülich in USA illegal PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 18. September 2014 um 18:40 Uhr

 

 

Ein möglicher Rücktransport abgebrannter Brennelemente aus dem Versuchsreaktor Jülich in die USA wäre nach Einschätzung von Greenpeace illegal. Die Umweltorganisation legte in Berlin ein Rechtsgutachten vor, das dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen nach Greenpeace-Angaben Pflichtverletzungen vorwirft.

Eine Verschickung der 152 Castor-Behälter vom Zwischenlager auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich (FZJ) in die Atomfabrik Savannah River Site im US-Bundesstaat South Carolina würde demnach gegen das Verbot verstoßen, Atommüll aus kommerzieller Nutzung zur Wiederaufarbeitung ins Ausland zu bringen.

In den Jülicher Castor-Behältern lagern Brennelementekugeln des 1988 abgeschalteten Versuchsreaktors AVR. Das NRW-Wirtschaftsministerium als atomrechtliche Aufsichtsbehörde hatte Anfang Juli die Räumung des Zwischenlagers angeordnet. Zur Begründung verwies das Ministerium auf eine Mitteilung des Bundesamts für Strahlenschutz, wonach Untersuchungen zur Erdbebensicherheit nicht abgeschlossen und Prognosen zum Abschluss des laufenden Genehmigungsverfahrens nicht möglich seien.

Das Forschungszentrum sowie Bund und Land NRW als dessen Gesellschafter prüfen derzeit mit dem US-Energieministerium, ob die Brennelemente aus dem Versuchsreaktor in die USA als Herkunftsland des Kernbrennstoffs zurücktransportiert werden sollen. Im April wurde eine gemeinsame Absichtserklärung zur Rücknahme der Brennelemente durch die USA unterzeichnet. Rechtlich wären solche Atommüll-Exporte nur zulässig, wenn es sich um Abfälle aus Forschungsreaktoren handelt.

Der AVR-Hochtemperaturreaktor sei aber "zur Stromproduktion betrieben worden", unterstrich Greenpeace bei der Vorstellung des Rechtsgutachtens. Es habe sich daher im Gegensatz zur Auffassung deutscher Stellen nicht um einen Forschungsreaktor gehandelt, dessen verwertbare Reststoffe an das Herkunftsland zurückgegeben werden können.

 

 

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Streik bei Air France bringt Flugverkehr durcheinander PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. September 2014 um 12:14 Uhr

 

 

Passagiere der französischen Fluggesellschaft Air France bekommen heute die Auswirkungen des angekündigten Pilotenstreiks zu spüren: Am Flughafen Roissy in Paris mussten Reisende an den Air-France-Schaltern auf eine mögliche Umbuchung warten, wie AFP-Journalisten berichteten. Jeder zweite Air-France-Flug fällt heute aus, auch in den nächsten Tagen dürfte der Flugverkehr wegen des Streiks gewaltig durcheinander geraten.

Ein gestresster Passagier hob in Roissy hervor, dass er "absolut eine Lösung" finden müsse, um noch heute nach München zu kommen. Dennoch zeigte er sich "solidarisch" mit den Piloten, die gegen Pläne der Fluggesellschaft streiken, ihr Billig-Angebot auszuweiten. Andere Flugreisende zeigten sich weniger verständnisvoll. "Ich komme nicht nach Hause, na schönen Dank", ärgerte sich Jean-Marc Ragot am Morgen, der von Nairobi kommend nach Lyon weiterreisen wollte.

Die Pilotengewerkschaft SNPL hat vom 15. bis 22. September zu einem Streik aufgerufen, zwei andere Gewerkschaften bis zum 18. September. Air France rechnet daher damit, dass fast die Hälfte aller Flüge ausfallen wird. Weil starke Behinderungen erwartet werden, hatte die Fluggesellschaft ihre Kunden aufgefordert, ihre Reisen zu verschieben, ihre Tickets zu ändern oder sich den Reisepreis zurückzahlen zu lassen. 65.000 Textnachrichten wurden deshalb an Air-France-Passagiere verschickt. Die Gewerkschaften gehen davon aus, dass sich die Lage am Dienstag noch verschärft.

 

 

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Interpol nimmt Schmuckdieb in Zürich fest PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 13:25 Uhr

 

 

Interpol ist ein mutmaßlicher Schmuckdieb ins Netz gegangen, der auf der ganzen Welt mit einem simplen Trick Schmuck im Wert mehrerer Millionen Euro erbeutet haben soll. Der 46-jährige Chinese sei zusammen mit einem Komplizen bei einem weiteren Diebstahlversuch in Zürich festgenommen worden, teilte die internationale Polizeibehörde mit. Ein Angestellter habe den Verdächtigen auf einem Fahndungsfoto erkannt.

Er solle nun nach Bahrain ausgeliefert werden, wo ihm der Diebstahl eines Diamantrings im Wert von 1,5 Millionen Dollar (1,16 Millionen Euro) vorgeworfen werde, teilte Interpol mit Sitz im französischen Lyon weiter mit. Insgesamt soll der Mann in 14 Diebstähle oder versuchte Diebstähle in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Monaco, der Schweiz, Großbritannien, Malaysia und Bahrain verwickelt sein.

Seine Masche war laut Interpol immer dieselbe: er ließ sich mit einem Komplizen in den Geschäften wertvolle Schmuckstücke zeigen. Dann lenkte er die Verkäufer ab, um eines der Stücke einzustecken und abzuhauen.

 

 

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Steenkamps Vater glaubt Pistorius' Version nicht PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 13. September 2014 um 13:20 Uhr

 

 

Nach der Verurteilung des südafrikanischen Sportlers Oscar Pistorius hat der Vater der getöteten Reeva Steenkamp die Version des 27-Jährigen zum Ablauf der Todesnacht in Frage gestellt. "Da fehlt noch immer etwas", sagte Barry Steenkamp dem britischen Sender ITV News. Zu der gesamten Geschichte, die schließlich dazu geführt habe, dass seine Tochter von Pistorius erschossen worden sei, gehöre "noch mehr", sagte der Vater.

 

Reevas Mutter June sagte dem Sender, nachdem Pistorius vom Vorwurf des Mordes und des Totschlags seiner Freundin entlastet worden sei, sei die Familie "geschockt" und "enttäuscht" gewesen. Es zerreiße ihr das Herz, denn alles, was sie wolle, sei "die Wahrheit", sagte sie. Pistorius hatte seine Freundin im Februar 2013 durch die geschlossene Toilettentür erschossen, weil er sie nach eigener Darstellung für einen Einbrecher hielt. Die Richterin Thokozile Masipa sprach ihn am Freitag der fahrlässigen Tötung schuldig.

 

 

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Neue Ermittlungen gegen suspendierten BER-Technikchef PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 17. Juni 2014 um 13:50 Uhr

 

 

Gegen den suspendierten Technikchef des geplanten Hauptstadtflughafens BER, Jochen Großmann, ist ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin bestätigte einen entsprechenden Bericht des Berliner "Tagesspiegel". "Nach einer anonymen Anzeige ermitteln wir wegen wettbewerbsbeschränkender Absprachen", sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer. Es gehe bei dem Vorwurf um mögliche Preisabsprachen bei Vergabeverfahren rund um die Entrauchungsanlagen im BER.

Im Mai waren erste Korruptionsvorwürfe gegen Großmann bekannt geworden. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft Neuruppin. "Hierbei geht es um Bestechlichkeit", sagte Schiermeyer.

 

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Airbus und Safran gründen Joint-Venture für Raketen PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Juni 2014 um 12:18 Uhr

 

 

Die Luft- und Raumfahrtkonzerne Airbus Group und Safran wollen beim Bau der europäischen Weltraumrakete Ariane enger zusammenarbeiten und gründen dazu ein Gemeinschaftsunternehmen. Mit dem Joint-Venture sollten "Effizienzsteigerungen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit" erzielt werden, teilten beide Konzerne in Paris mit. Beide Konzerne sind bereits die wichtigsten Unternehmen beim Bau der Ariane-Raketen: Airbus Group stellt die Trägersysteme her, Safran die Antriebssysteme.

"Es geht darum, die Konkurrenzfähigkeit unseres Trägerraketengeschäfts langfristig zu sichern", erklärte Airbus-Group-Chef Tom Enders. "Das Ariane-Programm ist seit 30 Jahren ein enormer Erfolg. Doch um auch künftig im Wettbewerb mithalten zu können, brauchen wir wesentlich effizientere industrielle Strukturen."

 

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US-Medizintechnikriese Medtronic kauft Konkurrenten PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Juni 2014 um 11:33 Uhr

 

 

 

In der Gesundheitsbranche steht eine milliardenschwere Übernahme bevor. Der US-Medizintechnikkonzern Medtronic - nach eigenen Angaben der größte der Welt - will seinen in Irland ansässigen Konkurrenten Covidien für 42,9 Milliarden Dollar (knapp 32 Milliarden Euro) kaufen, wie beide Unternehmen mitteilten. Das neue Gemeinschaftsunternehmen werde seinen Sitz in Irland haben. Dort beträgt die Unternehmensteuer nur 12,5 Prozent - in den USA sind es 35 Prozent. Die Übernahme muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden.

Medtronic stellt unter anderem Herzklappen und Herzschrittmacher, Insulinpumpen und künstliche Bandscheiben her. Covidien - vor dem Umzug nach Dublin ebenfalls eine US-Firma - produziert unter anderem Klammernähte und Geräte für die Chirurgie und für die Intensiv- und Notfallmedizin.

Medtronic will die knapp 43 Milliarden Dollar für Covidien in bar und in Aktien zahlen. Es entstünde ein Riesenkonzern mit 87.000 Mitarbeitern, tätig in rund 150 Ländern weltweit. "Mit dieser Übernahme kann Medtronic mehr Patienten auf mehr Arten und in mehr Orten erreichen", erklärte Unternehmenschef Omar Ishrak. Covidien-Chef José Almeida hob den "sofortigen Mehrwert" für die Aktionäre hervor.

 

 

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Polizei unterbindet Protest vor Maracanã-Stadion in Rio PDF Drucken E-Mail
Montag, den 16. Juni 2014 um 10:43 Uhr

 

 

Die Fußball-WM in Brasilien wird weiter von Protesten begleitet. Etwa 200 zum Teil vermummte Demonstranten wurden in Rio de Janeiro von der Polizei zurückgedrängt, wie AFP-Reporter beobachteten. Die Menge skandierte "Fifa, geh zurück in die Schweiz!" und versuchte erfolglos, eine Polizeiabsperrung rund um das Maracanã-Stadion zu durchbrechen. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein.

Einige der Demonstranten zogen daraufhin in das benachbarte Viertel Vila Isabel weiter und beschädigten dort zwei Banken, wie die Nachrichtenseite G1 berichtete. Auch im südbrasilianischen Porto Alegre gingen WM-Gegner am Sonntag auf die Straße. Die Proteste dort blieben friedlich. In der Hauptstadt Brasília machten etwa 300 Demonstranten ihrem Ärger über die Milliardenausgaben für die WM Luft.

 

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Papst will Albanern mit Besuch "Mut machen" PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. Juni 2014 um 18:23 Uhr

 

 

Die erste Reise von Papst Franziskus in ein europäisches Land führt nach Albanien. Er wolle den Menschen in dem Balkanstaat mit seinem Besuch "Mut machen", kündigte das Oberhaupt der katholischen Kirche nach dem Angelus-Gebet im Vatikan an. Er werde am 21. September nach Tirana reisen.

Mit dem eintägigen Besuch wolle er die albanische Kirche "im Glauben bestärken" und einem Land "Mut machen, das lange unter den Ideologien der Vergangenheit gelitten hat", erklärte der Papst. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, will sich das Kirchenoberhaupt in dem Balkanstaat unter anderem mit Armen treffen und sich dem interreligiösen und ökumenischen Dialog widmen.

 

 

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2000 Passagiere verbringen bei Marseille Nacht im Zug PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. Juni 2014 um 18:16 Uhr

 

 

Wegen eines Stromausfalls in der Oberleitung haben rund 2300 Passagiere in Frankreich eine Nacht im Zug verbringen müssen. Eine Sprecherin der Staatsbahn SNCF erklärte, von dem Stromausfall seien zwei Züge betroffen gewesen. Die Panne sei möglicherweise durch Schüsse auf Isolatoren an der Leitung verursacht worden. Die SNCF werde Strafanzeige stellen.

Die Nacht sei für die Passagiere sowie für das Personal der beiden Züge "schwer gewesen", sagte die Sprecherin. Der seit Tagen andauernde Streik bei der Staatsbahn habe die Lage zusätzlich erschwert.

 

 

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