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Ab dem 1. Juli müssen Autofahrer in Frankreich ein Alkoholtestgerät mit sich führen. Sollten diese auch in Deutschland Pflicht werden?
 
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NSA spähte wohl auch in Spanien Millionen Telefonate aus PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. Oktober 2013 um 16:09 Uhr

 

Die Vorwürfe gegen den US-Geheimdienst NSA wiegen immer schwerer und erfassen nun auch Spanien: In dem EU-Land soll die NSA allein zwischen Dezember 2012 und Januar 2013 mehr als 60 Millionen Telefonate ausgespäht haben, wie die spanische Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf Dokumente des Computerexperten Edward Snowden berichtet. Den Angaben zufolge speicherte die NSA zwar nicht den Inhalt der Gespräche, wohl aber die Seriennummern der beteiligten Telefone, deren Standort sowie die SIM-Kartennummern genutzter Handys und die Dauer der Anrufe.

Die Regierung in Madrid bestellte den US-Botschafter ein, um Erklärungen zu den jüngsten Enthüllungen einzufordern. An dem Artikel in "El Mundo" war der US-Blogger und Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald beteiligt. Er arbeitete in den vergangenen Monaten eng mit dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Snowden zusammen, der in Russland Zuflucht vor Verfolgung durch die US-Behörden fand.

 

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Konjunkturboom verkürzt Lebenserwartung von Älteren PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Oktober 2013 um 16:04 Uhr

Steigt mit wachsendem Wohlstand auch die Lebenserwartung? Eine neue Studie stellt diese weit verbreitete Ansicht jetzt in Frage. Laut der im Fachblatt "Journal of Epidemiology and Community Health" veröffentlichten Untersuchung steigt die Sterblichkeitsrate bei Älteren in Industrienationen bei anziehendem Wirtschaftswachstum. Die Forscher selbst waren überrascht: Die Ergebnisse ihrer Forschung seien "höchst unerwartet", sagte Herbert Rolden von der Akademie für Vitalität und Altern im niederländischen Leyden.

Langfristig betrachtet geht zunehmender Wohlstand mit einer Abnahme der Sterblichkeit quer durch alle Altersgruppen einher. Anders sieht es aus, wenn kurzfristige wirtschaftliche Veränderungen unter die Lupe genommen werden. Für ihre Studie untersuchten die Forscher Statistiken zu Sterblichkeit und Wirtschaftswachstum zwischen 1950 und 2008 in 19 Industriestaaten - den USA, Australien, Japan, Neuseeland und mehreren europäischen Ländern.

Das Ergebnis: Mit jeder Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um einen Prozentpunkt nahm die Sterblichkeit bei 70 bis 74 Jahre alten Männern um 0,36 Prozent zu. Bei gleichaltrigen Frauen betrug die Zunahme 0,18 Prozent. Bei 40- bis 45-Jährigen betrug der Zuwachs bei Männern 0,38 Prozent und bei Frauen 0,16 Prozent.

 

Das Ergebnis lässt sich den Forschern zufolge auch auf die derzeitige Wirtschaftskrise anwenden. "Weil viele Industriestaaten sich derzeit in einer Rezession befinden, könnte man glauben, dass dies sich negativ auf das Überleben im hohen Alter auswirkt", heißt es in der Studie. "Tatsächlich aber wurde herausgefunden, dass ein jährlicher Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit oder eine Abnahme des Bruttoinlandsprodukts mit niedrigeren Sterberaten einhergehen."

 

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Tempolimit spaltet laut Umfrage die Autofahrer PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 10. Juli 2013 um 15:59 Uhr

Fast die Hälfte der Autofahrer empfindet das Verhalten auf Deutschlands Autobahnen als "eher aggressiv". In einer Umfrage für das Magazin "Stern" vertraten 43 Prozent der Befragten diese Auffassung. Dagegen meinten nur 30 Prozent, es werde überwiegend rücksichtsvoll gefahren. Dass es beide Varianten gibt, erklärten 27 Prozent.

Die große Mehrheit der Autofahrer (80 Prozent) klagte darüber, dass zu dicht aufgefahren wird. Mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Befragten kritisierte, dass zu oft die Lichthupe benutzt wird. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Fahrer haben aber nach eigenen Angaben bei der Fahrt auf der Autobahn keine Angst.

 

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Yahoo übernimmt Blogging-Plattform Tumblr PDF Drucken E-Mail
Montag, den 20. Mai 2013 um 17:15 Uhr

Der US-Internetkonzern Yahoo hat die Übernahme der aufstrebenden Blogging-Plattform Tumblr angekündigt. Der Kaufpreis von 1,1 Milliarden Dollar (855 Millionen Euro) werde fast vollständig aus Barmitteln beglichen, erklärte Yahoo. Das bei jungen Leuten beliebte Tumblr soll den Angaben zufolge ein eigenständig arbeitendes Unternehmen bleiben.

Am Wochenende hatte das "Wall Street Journal" berichtet, der Verwaltungsrat von Yahoo habe grünes Licht für die Übernahme gegeben. Der einstige Internetpionier wolle mit der Blogging-Plattform seinen Zugang zur Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ausbauen. Der Kauf ist die größte Finanztransaktion, seit Marissa Mayer im vergangenen Sommer ihr Amt als Yahoo-Chefin antrat.

 

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Vor 4500 Jahren fanden um Stonehenge Riesenpartys statt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 10. März 2013 um 23:42 Uhr

An der Stelle der Megalith-Kultstätte Stonehenge im Süden Englands sind nach den Erkenntnissen eines Londoner Forschers vor 4500 Jahren riesige Partys veranstaltet worden. Damals sei bis zu ein Zehntel der gesamten britischen Bevölkerung nach Stonehenge geströmt, zum Teil sogar aus Schottland, erklärte der Archäologe Parker Pearson vom University College im Rückblick auf zehn Jahre Forschung. Diese Erkenntnis ergebe sich aus der Untersuchung von 80.000 Tierknochen und Tierzähnen, die im Umfeld von Stonehenge ausgegraben worden seien.

Die Megalith-Steine von Stonehenge geben den Forschern seit Jahrhunderten Rätsel auf. Bislang ist die gängigste Theorie für ihre Entstehung, dass Menschen schon in der damaligen Zeit den astronomischen Kalender verstanden hatten. Die Steine von Stonehenge wurden demnach auf die Sonnenwende ausgerichtet.

 

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Westantarktis erwärmt sich schneller als erwartet PDF Drucken E-Mail
Montag, den 24. Dezember 2012 um 03:57 Uhr

Die Temperaturen in der westlichen Antarktis steigen laut einer Studie ungewöhnlich schnell, was den Anstieg des Meeresspiegels beschleunigen könnte. Der westantarktische Eisschild erwärme sich doppelt so rasch wie bisher gedacht, berichten Forscher im Wissenschaftsblatt "Nature Geoscience".

Eine Überprüfung der Temperaturdaten zwischen 1958 und 2010 ergab, dass die Temperatur in diesem Zeitraum um 2,4 Grad gestiegen ist - drei Mal so stark wie im weltweiten Durchschnitt. Damit sei die Westantarktis das sich am schnellsten erwärmende Gebiet der Welt.

Das Eis im Westen der Antarktis liegt teilweise über Land, erstreckt sich aber auch weit ins Meer hinein und schmilzt deshalb schneller. Schon bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass der Schmelzprozess in der Westantarktis zu rund zehn Prozent des durch den Klimawandel erzeugten Anstiegs des Meeresspiegels beiträgt.

Die neuen Erkenntnisse könnten aber bedeuten, "dass die Region einen größeren Beitrag zum ansteigenden Meeresspiegel leisten könnte als sie es bisher tut", sagte der Ko-Autor der Studie, David Bromwich vom Byrd Polar Research Center. "Wenn der Erwärmungstrend anhält, wird die Schmelze in der Region in der Zukunft umfangreicher sein."

 

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Deutsche Grundschüler international im oberen Drittel PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 11. Dezember 2012 um 14:45 Uhr

 

Deutschlands Grundschüler liegen im internationalen Vergleich mit ihren Leistungen im oberen Drittel. Die Viertklässler erreichten in Tests im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften Ergebnisse über dem Mittelwert der EU-Staaten und der OECD-Länder, wie aus den Grundschul-Studien IGLU und TIMMS hervorgeht. "Deutschlands Grundschüler sind international auf einem sehr guten Stand", sagte Studienleiter Wilfried Bos.

 

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Leibliche Väter sollen mehr Rechte bekommen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 18:40 Uhr

 

Leibliche Väter sollen mehr Rechte auf Umgang mit ihren Kindern auch gegen den Willen der Mütter bekommen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte die Bundesregierung auf den Weg.

Entscheidend soll künftig sein, ob der Kontakt des nicht verheirateten Vaters dem Kindeswohl diene, wie das Bundesjustizministerium mitteilte. Mutmaßliche leibliche Väter sollen zudem künftig auch gegen den Willen der Mütter einen DNA-Test zur Feststellung ihrer Vaterschaft durchsetzen können.

Bislang steht einem biologischen Vater, der nicht mit der Mutter verheiratet ist, ein Umgangsrecht nur zu, wenn ihn mit seinem Kind bereits eine enge persönliche Beziehung verbindet und damit eine "sozial-familiäre" Beziehung aufgebaut hat. Vaterschaftstests gegen den Willen der Mütter sind nicht möglich.

 

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Holland: Privat-Marsmission findet erste Sponsoren PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 04. September 2012 um 13:38 Uhr

 

Das niederländische Unternehmen Mars One http://mars-one.com , welches das ehrgeizige Ziel verfolgt, bis 2023 die ersten Menschen privat finanziert zum Mars zu bringen, hat nach eigenen Angaben erste Zahlungen von Sponsoren erhalten. Der Großteil der von der Firma auf sechs Mrd. Dollar geschätzten Kosten für die Reise zum roten Planeten soll aber durch ein global angelegtes Reality-TV-Format gedeckt werden, das die Reise zum Mars dokumentieren soll. Ein Rückflug zur Erde ist nicht eingeplant. Experten sehen das Projekt äußerst kritisch.

Unethische Vorgehensweise

"Die veranschlagten sechs Mrd. Dollar und der Zeithorizont bis 2023 sind nicht realistisch. Ein One-Way-Flug zum Mars kostet schätzungsweise eher 20 bis 30 Mrd. Dollar. Astronauten ohne Rückfahrkarte zum Mars zu schicken, ist allerdings unethisch", sagt Ulrich Walter, Leiter des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik an der TU München http://www.tum.de und ehemaliger Astronaut, gegenüber pressetext. Mit den Zuwendungen von Unternehmen aus den Niederlanden und Australien will Mars One seinen Plan trotzdem weiter vorantreiben. Schon 2013 soll die Ausstrahlung der Reality-Show mit der Suche nach geeigneten Astronauten starten.

Durch die Einnahmen aus der Fernsehsendung und deren Vermarktung sollen dann unbemannte Missionen zum Mars fliegen und den Planeten für die Menschen vorbereiten, die 2023 folgen würden. "Die Technologie ist zwar vorhanden, aber es fehlt die Sicherheit. Deshalb will die NASA erst zum Mond, um die entsprechenden Technologien über längere Zeit zu testen. Einfach ein Raumschiff zu bauen und loszufliegen, ist eine Harakiri-Mission, die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei etwa zehn Prozent", so Walter.

Keine Menschen auf dem Mars

Kandidaten für die Show werden sich trotzdem finden, selbst wenn die Mission nie über das Planungsstadium hinauskommt. "Ich würde als Astronaut erst bei einer Sicherheit von 90 Prozent - wie damals bei Apollo-Missionen - einsteigen", sagt Walter. Der Experte hält es in absehbarer Zeit überhaupt für sehr unwahrscheinlich, dass Menschen einen Fuß auf den Mars setzen werden. "Die NASA ist frühestens 2020 wieder auf dem Mond. Private sind sicher nicht schneller, sie verfügen nicht über die nötige Erfahrung. Selbst für die staatlichen Agenturen ist vor 2028 an einen Marsflug nicht zu denken", so der Wissenschaftler.

 

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Fernsehen häufigste Freizeitaktivität der Deutschen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 28. August 2012 um 19:23 Uhr

Fernsehen bleibt unangefochten die wichtigste Freizeitaktivität der Deutschen - und zwar in allen Altersklassen. 98 Prozent der Bundesbürger schauen regelmäßig fern, wie aus dem in Berlin veröffentlichten Freizeit-Monitor der Stiftung für Zukunftsfragen hervorgeht. Auf den weiteren Plätzen folgen Radio hören (90 Prozent), Telefonieren (89 Prozent) und Zeitungen oder Zeitschriften lesen (77 Prozent).

"Nach wie vor wollen die meisten Bundesbürger sich am Abend von den Programmen der Sendeanstalten unterhalten, informieren und berieseln lassen. Dabei ist das Fernsehen jedoch zunehmend zu einem Nebenbeimedium geworden: Während des Zuschauens wird gegessen, telefoniert, die Wäsche gebügelt oder auch gelesen", erklärte Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung, einer Initiative des Tabakkonzerns Britisch-American Tobacco (BAT).

Die unangefochtene Dominanz von Fernsehen, Radio, Telefon und Zeitung bei der Freizeitgestaltung besteht nach Angaben der Studienautoren bereits seit den 1980er Jahren. In den vergangenen fünf Jahren zeigte sich allerdings parallel ein Anstieg der Internet- und Computernutzung. Die Zahl der Deutschen, die in der Freizeit regelmäßig E-Mails schrieben, stieg demnach von 2007 bis 2012 um 53 Prozent, die derjenigen, die sich mit Computern befassten, um 40 Prozent.

Als regelmäßige Freizeitaktivität bei den Deutschen inzwischen deutlich weniger beliebt als vor fünf Jahren waren der Studie zufolge Kaffeetrinken und Kuchen essen (55 Prozent), mit Nachbarn treffen und plaudern (43 Prozent), Gartenarbeit (31 Prozent) oder Spazieren gehen (39 Prozent).

 

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