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Ab dem 1. Juli müssen Autofahrer in Frankreich ein Alkoholtestgerät mit sich führen. Sollten diese auch in Deutschland Pflicht werden?
 
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Noch immer tausende Lehrstellen frei PDF Drucken E-Mail
Montag, den 06. August 2012 um 12:35 Uhr

 

In der deutschen Wirtschaft sind nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) noch tausende Ausbildungsplätze frei. "Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist hervorragend", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der "Passauer Neuen Presse". "Selbst zu Beginn des Ausbildungsjahres sind noch jede Menge Lehrstellen frei." So würden allein in der Stellenbörse der Industrie- und Handelskammern (IHK) noch 12.000 Azubis gesucht.

 

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Erfinder der "Wer wird Millionär?"-Fragen ist tot PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 27. Juli 2012 um 17:09 Uhr

 

Der Erfinder der Fragen der RTL-Quizsendung "Wer wird Millionär?" ist tot. Günter Schröder starb im Alter von 49 Jahren am vergangenen Wochenende an einem Herzversagen, wie der Branchendienst DWDL.de berichtete. Auf der Homepage der von Schröder gegründeten und als Geschäftsführer geleiteten Firma veröffentlichte die Belegschaft eine kurze Trauernachricht: "Die Firma mind the company trauert um ihren Gründer und Geschäftsführer Günter Schröder."

"Wer wird Millionär?"-Moderator Günther Jauch erklärte gegenüber DWDL.de, der Tod Schröders habe das ganze Team seiner Sendung geschockt. "Ich habe mit ihm dreizehn Jahre ununterbrochen zusammenarbeiten dürfen. Er war der Garant für ebenso originelle wie witzige und gleichzeitig anspruchsvolle Fragen." Er habe deshalb Schröder und seinem Team "so viel zu verdanken". "Wir alle werden den Erfolg von 'WWWM' immer mit seinem Namen verbinden", erklärte Jauch weiter.

 

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Weitere Unregelmäßigkeiten im Organspendeskandal PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 26. Juli 2012 um 14:38 Uhr

Im Organspendeskandal an deutschen Unversitätskliniken sind weitere Missstände bekannt geworden. An der früheren Arbeitsstätte des verdächtigten Arztes aus Göttingen, dem Uniklinikum Regensburg, habe es weit mehr Unregelmäßigkeiten bei Organtransplantationen gegeben als bislang angenommen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Mehrere jordanische Patienten, die am Jordan Hospital in Amman operiert wurden, seien fälschlicherweise als Patienten des Uniklinikums auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt worden, obwohl sie darauf keinen Anspruch hatten.

Bislang war nur der Fall einer jordanischen Privatpatientin bekannt, bei dem ein Verstoß gegen die Transplantationsrichtlinien vorlag. Der betreffende Arzt soll demnach Anfang April 2005 eine Leber, die eigentlich einem europäischen Empfänger zugestanden hätte, mit nach Jordanien genommen und dort der Frau eingepflanzt haben. Das Universitätsklinikum Regensburg erklärte laut Zeitung, es habe nach Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten einen Ethikkodex für Arbeiten im Ausland erstellt.

Ausländer, die nicht aus einem der Länder im Eurotransplant-Verbund kommen, haben in der Regel keinen Anspruch auf die Organe. Eurotransplant verfügt über ein gemeinsames Spender-Meldesystem und ist verantwortlich für die Zuteilung von Spenderorganen in sieben europäischen Ländern. Pro Jahr werden durch Eurotransplant rund 7000 Spenderorgane vermittelt. Rund 16.000 Patienten stehen auf der zentralen Warteliste.

Der verdächtigte Transplantationsmediziner soll an der Universitätsklinik Göttingen in großem Stil Krankenakten manipuliert haben, um bestimmten Patienten bevorzugt eine Spenderleber zu verschaffen. Es sollen unter anderem Laborwerte manipuliert und Dialyseprotokolle gefälscht worden sein, um zum Beispiel neben der Lebererkrankung auch noch Nierenprobleme vorzutäuschen. Dies verbessert die Position auf der Warteliste, die für die Zuteilung eines Spenderorgans relevant ist. Nach Angaben der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer (BÄK) wird 25 Verdachtsfällen nachgegangen.

 

 

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Rund 700 Einwände gegen neue Stromautobahnen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. Juli 2012 um 10:49 Uhr

 

Gegen den geplanten Neu- und Ausbau des deutschen Hochspannungs-Stromnetzes im Zuge der Energiewende haben einem Bericht zufolge 700 Bürger und Organisationen Einwände geltend gemacht. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf die zuständigen Netzbetreiber berichtete, wurden in der ersten Konsultationsphase zum Netzentwicklungsplan hunderte schriftliche Beschwerden eingelegt und Stellungnahmen eingereicht. "Die Zahl der Stellungnahmen wird sicher noch steigen", zitierte die "FAZ" eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet.

Die Frist für Stellungnahmen sollte am Dienstag um Mitternacht enden. Hintergrund ist der geplante beschleunigte Ausbau des Höchstspannungsnetzes um bis zu 3800 Kilometer. Die Netzbetreiber müssen Kritik und Anregungen bis Mitte August in einem Bericht an die Bundesnetzagentur weiterleiten, die dann ein zweites Anhörungsverfahren beginnt. Dessen Ergebnisse sollen in das bis zum Jahresende geplante Bundesnetz-Gesetz einfließen. Mit dem neuen Verfahren sollen die Planungs- und Bauzeiten für neue Stromleitungen von zehn auf fünf Jahre halbiert werden.

 

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Windows 8 erscheint Ende Oktober PDF Drucken E-Mail
Montag, den 09. Juli 2012 um 21:14 Uhr

 

Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 kommt im Oktober in den Handel. Das kündigte der Software-Gigant auf einer Konferenz im kanadischen Toronto an. Die Computer-Hersteller sollen die neue Software in der ersten August-Woche bekommen, wie Microsoft-Manager Brandon LeBlanc sagte. Ab Ende Oktober sollen dann die ersten Geräte mit Windows 8 in den Läden stehen. Das neue Betriebssystem soll nicht nur auf klassischen Computern und Laptops, sondern auch auf Smartphones und Tablet-PCs laufen.

Windows 8 sei für Microsoft "das größte Geschäft seit mindestens 17 Jahren", sagte Konzernchef Steve Ballmer in Toronto. Damals war das richtungweisende Betriebssystem Windows 95 herausgekommen. Es sei immer noch "der Kleber und die Basis, auf der Microsoft errichtet worden ist", sagte Ballmer.

 

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Chinesisches Raumschiff wieder von Testmodul getrennt PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. Juni 2012 um 10:49 Uhr

 

 

Die Mission des chinesischen Raumschiffs "Shenzhou 9" verläuft weiter erfolgreich: Am Donnerstag wurde das Schiff mit der ersten Chinesin im All an Bord wieder manuell vom Testmodul "Tiangong 1" getrennt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das manuelle An- und Abdocken von dem Modul mit einer Art Joystick war die zentrale Aufgabe der Mission, die der Raumfahrer Liu Wang aus der dreiköpfigen Besatzung der "Shenzhou 9" übernahm. Die Rückkehr des Raumschiffs zur Erde wird für Freitag erwartet.

Am Sonntag hatte das Schiff manuell an "Tiangong 1" angedockt. Zuvor war ein automatisches Andockmanöver gelungen. Manuelle Manöver sind vor allem für den Fall wichtig, dass die automatischen Systeme ausfallen. Die Manöver gelten als wichtige Etappe in der chinesischen Raumfahrt und sind eine Voraussetzung für den Bau einer eigenen Raumstation, die China bis zum Jahr 2020 plant.

 

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Eiweißbrot ist häufig kalorienreich und teuer PDF Drucken E-Mail
Montag, den 25. Juni 2012 um 18:05 Uhr

 

Verbraucherschützer warnen vor übermäßigem Verzehr sogenannten Eiweißbrotes, wenn Verbraucher damit Gewicht verlieren wollen. In einem Vergleichstest habe sich gezeigt, dass die meisten Eiweißbrot-Sorten "kalorienreicher waren als herkömmliches Brot", teilte die Verbraucherzentrale Bayern (VZB) in München mit. Insgesamt zehn Brotsorten wurden untersucht. Der Fettanteil bei den Eiweißbroten war demnach drei- bis zehnmal so hoch wie bei normalem Brot. Deswegen werde von Eiweißbrot alleine "kein Mensch abnehmen", erklärte VZB-Ernährungswissenschaftlerin Daniela Krehl.

 

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Noch immer zahlreiche Bildungsverlierer in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 22. Juni 2012 um 20:00 Uhr

 

In Deutschland gibt es trotz Fortschritten im Bildungssystem noch immer zahlreiche Bildungsverlierer. So zeigt etwa nach wie vor jeder fünfte Schüler Schwächen beim Lesen, und viele Jugendliche schaffen nicht den direkten Übergang in die Berufsausbildung, wie aus dem in Berlin vorgestellten Bildungsbericht hervorgeht. Die für den Bericht verantwortlichen Wissenschaftler sehen aber zugleich deutliche Verbesserungen.

Der Bildungsbericht wurde im Auftrag von Bund und Ländern von einer unabhängigen Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erstellt. "Der Bericht belegt viele positive Entwicklungen im deutschen Bildungswesen", erklärte der Sprecher der Bildungsforscher, Horst Weishaupt. So erreiche mittlerweile die Hälfte der Jugendlichen eine Hochschulreife. Als positiv wertete er es auch, dass der Kita-Besuch ab einem Alter von drei Jahren inzwischen die Regel sei.

Trotz Verbesserungen liegt dem Bericht zufolge allerdings der Anteil schwacher Leser unter den Schülern noch immer bei 19 Prozent. Die Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, sank zwar demnach auf 6,5 Prozent. Nach der Schule wechseln dem Bericht zufolge aber noch immer rund 300.000 Jugendliche ins berufliche Übergangssystem, das sie für eine Ausbildung fit machen soll. Diesen Weg gehen vor allem Jugendliche, die maximal einen Hauptschulabschluss haben, sowie ausländische Jugendliche.

Die Bildungsforscher mahnen in dem Bericht zudem, dass der Ausbau des Betreuungsangebots für unter Dreijährige massiv vorangetrieben werden muss, um den ab August 2013 geltenden Rechtsanspruch erfüllen zu können. Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass die Forscher den Ausbau durch das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld gefährdet sehen.

 

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Nach 47 Millionen Jahren beim Liebesspiel entdeckt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 11:51 Uhr

Wissenschaftler haben zwei in Liebe vereinte und versteinerte Wasserschildkröten entdeckt, die vor rund 47 Millionen Jahren bei der Paarung gestorben waren. Die Archäologen fanden die beiden Tiere der inzwischen ausgestorbenen Art "Allaeochelys crassesculpta" in der an Fossilien reichen Grube Messel in der Nähe von Darmstadt, wie die britische Fachzeitschrift "Biology Letters of the Royal Society" berichtet.

"Millionen Tiere leben und sterben jedes Jahr und viele von ihnen werden zufällig zu Fossilien, aber es gibt wirklich keinen Grund, warum das ausgerechnet passieren sollte, wenn sie sich gerade vermehren", beschrieb der Geowissenschaftler Walter Joyce von der Universität Tübingen den seltenen Fund. Die Chance, dass zwei Partner im selben Moment sterben, sei ohnehin sehr gering, sagte Joyce der Nachrichtenagentur AFP.

Für ihn und die anderen beteiligten Experten ist der Fund ein Beweis dafür, dass das Wasser im früheren Vulkansee Messel vermutlich durch Vulkan- oder Faulgase in der Tiefe giftig wurde. Das Schildkrötenpaar begann mit seinem Liebesspiel wahrscheinlich an der noch sauerstoffhaltigen Oberfläche, tauchte dann in den giftigen Bereich ab und starb.

 

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Erneut Dioxin-Eier aus Niedersachsen in Handel gelangt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 20. Juni 2012 um 11:46 Uhr

In Niedersachsen sind nach Behördenangaben erneut mit Giftstoffen belastete Eier in den Handel gelangt. Bei betrieblichen Eigenkontrollen in Niedersachsen sei Mitte Juni die Überschreitung der Höchstwerte an Dioxin und dioxinähnlichen PCB in Hühnereiern festgestellt

worden, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. Einige der belasteten Eier seien auch nach Bayern gelangt.

Unmittelbar gesundheitsgefährdend sei der Verzehr der belasteten Eier nicht. Verbraucher sollten auf die Stempelnummer 0-DE-0356091 auf dem Ei achten und gegebenenfalls Eier mit dieser Stempelnummer zurückgeben oder wegwerfen. Die betroffenen Eier würden vorsorglich vom Markt genommen.

 

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